Plasmadrüse

6.4.13

Dialog des Perseus mit der Ampfernixe Magdalena

Magdalena: Perseus, reich mir bitte mal den Ampfer!

Perseus: Ich soll was? Und was ist eigentlich ein "Ampfer"?
Und was hast du Magdalena denn überhaupt in dem nur mir vorbehaltenen Teil der griechischen Mythologie verloren? Ich kenne dich überhaupt nicht!

Magdalena: Meinen Ampfer hab ich verloren. Und nu red nicht lang um den Brei und gib ihn mir.

Perseus: Ich verstehe das alles nicht. Bist du nur nur ein neues Gesicht der Medusa, dass mich zu täuschen sucht? Und was ist denn aus Poseidon geworden, er wollte doch nur Zigaretten holen. Das ist doch sicher alles nur wieder ein neuer Täuschungsversuch, für diese diese, na wie hieß noch der Plan von Phorky und diesem Keto.

Magdalena: Blogeintrag.

Perseus: Wie meinen?

Magdalena: Es geht hier um einen Blogeintrag.

Perseus: Hah! Wieder ein Täuschungsversuch mit immer neuen Waffen, die sich diese Halbgötter in nichtweiss ausdenken, nur um unsere göttliche Kraft zu...

Magdalena (fällt ihm ins Wort): Den Ampfer bitte!

Perseus greift in die feuchte grüne Masse, die gleich neben ihm liegt und gibt Magdalena den Ampfer. Dann sinkt er entmutigt in sich zusammen.

24.6.10

Les pouces rouges od. die Welt verstehen

Danke, danke! Für die sehr nette Begrüßung, danke, ...
vielen Dank.

Endlich ist die Welt verstanden! Allerdings gibt es
sehr viel zu erklären! Ich persönlich hatte
ursprünglich die Lösung einem Jean Baudrillard
zugeschrieben.
Aber die Essenz all der Untersuchungen fand ihre beste
Beschreibung ausgerechnet in der Hausarbeit eines
Soziologie-Studenten über "Pokémons", aber
das Schicksal kann sich seine Wirkungsstätten wohl
nicht aussuchen, wie? Wo war ich? Achja, WAS stand nun
in dieser Hausarbeit über Pokémons. Hänsel bezieht sich
wiederum auf Baudrillard, der mittlerweile jedoch im
Verdacht steht, es VIELLEICHT nicht ernst gemeint zu
haben. Aber das können wir überhaupt nicht überprüfen,
was uns natürlich zur Verzweiflung bringt. Hier, warten
Sie. Zitat, Patrick Hänsel.

Er meint, "dass die uns bekannte Realität im
Begriff ist zu verschwinden, dass eine neue, veränderte
Art von Realität entsteht, welche er Hyperrealität
nennt." Diese ist dabei größtenteils durch den
starken Einfluss der Medien auf das Alltagsleben
gekennzeichnet. Dabei diagnostiziert er unserer Zeit
auch ein gleichzeitiges Verschwinden der Geschichte,
allerdings in einem eher abstrakteren Sinne, wie ich
meine. Geschichte wird natürlich immer noch
geschrieben, doch er führt zwei Ansätze an,die doch
verständlich sind. Zum einen würde immer schneller,
viel mehr passieren und Geschichtsschreibung würde
somit sehr komplex und aufwendig, wenn nicht sogar
unmöglich werden. Auf der anderen Seite würde gar
nichts mehr passieren, weil die wichtigen Ereignisse
unter all den belanglosen Nachrichten untergehen
würden.

Die Quelle: Patrick Hensel, Semantische und
pragmatische Ansätze zur Rezeptionslogik im Hinblick
auf die Sozialisation anhand mehrerer Beispiele im
Zusammenhang mit Pokémon-Figuren.

Einerseits scheint zwar eine ganze Generation zu
verblöden. Der Staatsanwalt von nebenan erzieht seine
Kinder mit der Spielkonsole. Germanistikstudenten sind
der deutschen Sprache nicht mehr mächtig. Eine Karriere
als Popstar erscheint dem Bäckerlehrling verlockender
als seine solide Ausbildung. Siehe hierzu auch das Buch
"Generation Doof" von Stefan Bonner und Anne
Weiss. Aber - ja, zum Glück gibt es ein aber - wobei
wir nun zu Alexander Rossar kommen.

Andererseits:
Ich zitiere: "Viele Antworten auf wichtige Fragen
der Menschen lassen sich nur finden, wenn wir uns nicht
ausschliesslich auf unsere Sinne verlassen, die dazu
geschaffen sind, die körperliche Welt zu erfassen. So
werden wir nur Antworten zu Fragen finden, die sich
eben auf eine körperliche Welt beziehen." Das ist
doch nachvollziehbar und überhaupt nicht wirr, oder?
Aber das ist eben bei Weitem nicht alles, was zu dieser
Wirklichkeit gehört, sondern nur ein kleiner Teil aber
das haben wir ja jetzt erst erfahren und es wird Jahre
dauern, bis wir es verarbeitet haben. Ein weiteres
Gesellschaftliches Traume, neben vielen anderen.
Vorausgesetzt, es gibt noch eine Wirklichkeit, womit
beim eigentlichen Problem wären.. Soweit die Worte
Alexander Rossars aus deinem seinem Aufsatz
"Devant l´amour". Die Konsequenz des Übels
finden wir als Dritten Akt des gesellschaftlichen
Niedergangs bei Alfret P. beschrieben, der an der
Pariser Sorbonne als Literaturkritiker über das Thema
"Rezeptionslogik" lehrt und der uns einen
interessanten Einblick in die daraus folgenden
Konsequenzen gibt.

Das Kiefer Non-Sutherland vs. Consommé
Litherand-Theorem
Viele bekannte Persönlichkeiten haben sich darüber
bereits geäußert. ich möchte mich ihnen nicht
anschließen und stattdessen nur bekräfigen, dass das
längst noch nicht alles war. In seinem Buch "Boule
au joc" beschreiben Edwin Urban und sein Co-Autor
Vladimir Urban aus einer Ich-Position mehrere
eindrucksvolle Beispiele von Vorfällen, die noch vor 10
Jahren undenkbar gewesen wären. Da ist zunächst der
39jährige Hobby-Seewasseraquarianer Alfret P., der zum
Einen dermaßen erfolgreich in der Ausübung seines
Hobbys ist, dass selbst Meeresbiologen völlig
überwältigt sind, weil es P. gelingt sehr seltene
Filtrierer zu züchten. Hier sollte nicht
unerwähntbleiben, dass insbesondere die Zucht von
Röhrenwürmern bisher nahezu unmöglich schien. Alfret P.
revolutionierte die Seewasseraquaristik, er züchtete
mehrere Arten von Röhrenwürmern und entwickelte
außerdem eine völlig neue Art des Eiweissabschäumers
[Anm. d. Red: Ein Eiweissabschäumer ist die Wichtigste
Einrichtung zur Aufrechterhaltung der optimalen
Wasserqualität in einem Seewasseraquarium], der nach
einem völlig anderen Prinzip arbeitet, als dies bei den
Geräten bisher üblich war. Und das Ende vom Lied?
Alfret P., der chronisch ohnehin mit Geldproblemem
kämpfte, sich trotzdem weiterhin nur um seine Hobbies
kümmerte, die aber einfach nicht zum Beruf werden
wollen, wurde dann vom Burnout-Syndrom heimgesucht.
Schlussendlich nahm er sich das leben, weil er - in
seinen eigenen Worten - "eine dermaßen
eingeschränkte Produktivität "nicht mehr
ertragen" konnte.


Es scheint also, und hier sind wir erneut beim Kiefer
Non-Sutherland-Theorem, dass es immer wieder so
genannte Amateure weiter bringen als Professoren in
ihren Universitäten als Menschen, die auf
professionelle Weise arbeiten, oder die im jeweiligen
Fachgebiet über ein hohes Maß an Erfahrung verfügen und
die ihren Beruf von der Pieke auf gelernt haben. Was
ist, wenn jugendliche Technikbegeisterte in das Netz
der amerikanischen NSA einbrechen? Durch die Wandlungen
der äußeren Struktur "passt" ein steife
gesellschaftliches Korsett manchmal nicht mehr zum
Leben. Viele gesellschaftliche Prozesse sind irgendwann
"outdated" und verschwinden mit der Zeit, das
war schon immer so. Wir haben keine Möglichkeit in die
Zukunft zu blicken, aber manchmal können wir trotzdem
früh erkennen, wann ein Weg in eine Sackgasse führt.
Wie dem auch sei, in den modernen Medien sehen wir
beispielsweise wie Strukturen Fakten schaffen, ohne
dass eine langsame Bildungsinstitution sie greifen
kann.
Die Messlatte liegt damit nicht höher sondern woanders
und das einpaarhunderttausendmal pro Sekunde. Der helle
Stern der Bildung wird irgendwann zum Roten Riesen,
bevor er in sich zusammenfällt. Fähig- und Fertigkeiten
die andere Lösungen entwickeln scheinen wie zufällig
auszureifen, aber ich beginne abzuschweifen, daher
zurück zur Physik.

Was die Leistung anbetrifft, so wachsen die Bäume
bekanntlich nicht in den Himmel, denn genau wie unseren
physischen Kräfte, stößt auch die Kapazität unserer
Gehirne irgendwann an ihre Grenzen. Und hier gibt Urban
Kiefer Recht, wenn er postuliert, dass der "Raum
an verfügbaren um die erlangten Fähigkeiten gebeugt
wird". Wie können wir diese Aussage nachprüfen?
Die Werkzeuge dazu liefert Urban auch gleich mit, indem
er uns einlädt, seine Analyse anhand einer
übersichtlichen Versuchsanordnung nachzuvollziehen. In
diesem Fall in Form einer Gruppe von Bobpiloten, die
durch eine Eisbahn schießen. Alle Abfahrten wurden über
eine Saison hinweg bis ins kleinste Detail analysiert
und nachzeichnet. Wirksam und dies sogar messbar durch
die stetige Verbesserung von Material,
Pilotenfähigkeiten und Interaktionen, wird der Zugewinn
von Wissen im Zusammenhang mit dem stetigen Blick auf
die Zielsetzung in Form von Rekordzeiten. Dies
produziert die "Ellyptische Bewegung des
Denkens", von der angeblich bei so vielen
Wissenschaftlern die Rede ist. An dieser Stelle kann
ich mich nur den Worten von Edwin Urban anschließen,
der mit Blick auf seine Analyseergebnisse und die
Bobbahn zwar gerne an seinen Erkenntnissen zweifeln
würde, dies jedoch nicht kann, weil ihn ein einziger
Satz daran hindert, der da lautet "Ich habe es
selbst gesehen."

10.4.10

Hein Rüttgers Rasen

Hein Rüttgers Rasen

Hein Rüttgers Rasen wachst grandios,
Hein Rüttgers Rasen grünt famos,
Hein Rüttgers Rasen keimt
Hein Rüttgers Rasen reimt

Hein Rüttgers beginnt die Phasen seines Rasens zu hinterfragen

Hein Rüttgers Schwingt den Rasenmäher
Stengel wehen, Hand kommt näher
Reingemäht, aus der Traum
Rasen bildet doppelt Schaum

Seitdem sprengt Hein Rüttgers Rasen
mehrfach jährlich "Phasen"
aus all unseren Vorgarten-Torheiten
hinein in unsere Herzen,
lässt diese jährlich schmerzen

2.4.10

Herr K und die arme Elursula

Liebe Elursula,

danke für die schriftliche Aufzeichnung deiner Gedanken zu den anstehenden Themen, die nunmehr sehr persönlich für mich sind. Schließlich ist das ja auch alles sehr persönlich. Aber es gibt noch vieles zu klären, da hast du Recht. Was die Kinder und den Haushalt anbetrifft, wird sich Herr Klausen um alles kümmern. Er ist mein Assistent (Doktorant) im Institut, aber ich kann ihn auch privat nutzen. Wir nehmen ihn auch als Zivildienstleistenden her, da wir seit 1998 keine Zivildienstleistenden mehr bewilligt bekommen haben. Allerdings habe ich sogar schriftlich, dass wir über unsere Doktoranden verfügen können. Er kümmert sich dann um dich.
Ansonsten ändert sich aber nicht so viel für dich, d.h. wir werden weiter hier unsere Blogs schreiben. Bezüglich der Adresse, wird sich Herr Klausen teleforensisch bei dir melden. Du musst ihm nur einmal pro Woche etwas Eiweiss und vielleicht noch Kohlehydrate geben, wenn es dir nichts ausmacht.

Bis bald
Dein Stephan

P.S.: Und Denk bitte an die Haare für den Vaterschaftstest. Es reicht, wenn du sie lose in einem Umschlag an meine Institutsadresse schickst.

25.8.09

Rösners Holografie-Erfolg (oder: Schade um das schöne Kokain*)

Rösner starrte schon an die zwei Stunden auf
den Punkt, in dem sich die 16 Lichtstrahlen trafen.
Er wartete darauf, dass sich vor ihm endlich das gelbe
Licht zu etwas Neuem entwickeln sollte. Neben ihm
standen 16 Hochfrequenz-Luminatoren im Kreis
angeordnet, die insgesamt etwa 12 Kilowatt Strom in Licht
umwandelten. Im Zentrum der kreisförmig
angeordneten Projektoren befand sich ein
helles Licht, dass sich später zu einem Bild entwickeln sollte.

Dann knisterte es gleichzeitig in allen 16 Bildstrahlern
und ebenfalls von knistern begleitet, bildete sich im Zentrum
der Strahlen eine kleine schwingende weisse Kugel. Dabei
blitzten immer wieder auch gleißende Staubfasern auf.

Rösner musste jetzt die Lage des Lichtpunktes stabilisieren.
Während seiner schnellen Drehung auf dem Bürostuhl riss er sich
die Schutzbrille vom Kopf und griff in einerBewegung zur Maus
um den Rechner zu aktivieren. Erst jetzt durfte er das
Programm starten, dass die Lichtkugel kalibriert, danach sollte
die Projektion gefahrlos zu einem Bild heranwachsen können.

Erfolgreiche drei Arbeitsschritte später, führten die Projektoren
die Stabilisation der Lichtkugel aus, all das hatte er tausendfach
geübt und genau so fand es jetzt statt.

Die bisher unscharfe grellweisse Kugel begann zu wachsen.
Je größer sie wurde, desto schwächer wirkte dabei das Licht und
zerfiel schließlich in seine Bestandteile, farbige Flecken,
die schnell ihre Position wechselten.

Bei einem Durchmesser von exakt 38,5cm kam das Wachstum
der Kugel zum Stillstand und augenblicklich wurde die Oberfläche
zu einem scharfen Bild. Damit stand eine Holografie der Erdkugel im Raum,
projiziert von 16 Hochfrequenz-Luminatoren,
als ersten gelungenen Test für die neuartige Rösner-Holografie.

Langsam drehte sich der Globus und zeigte
dabei hochaufgelöst Gebirgsketten, Hochebenen,
Flüsse und Gletscher, alles in verblüffender Genauigkeit.

Rösner hatte es geschafft, nach jahrelanger Entwicklungszeit
hatte er sein Projekt endlich erfolgreich zu Ende gebracht.
Eine Holografie in bisher ungekannter Auflösung.

Aber ein erfahrener Wissenschafter wie Paul Rösner
würde nie zu früh jubeln. Jetzt war er auch aufgeregt,
denn jetzt stand nichts mehr im Weg und er war
kurz davor seine Mission zu erfüllen.

Mit zitternden Händen startete er die Hauptanwendung,
ein kurzer Wischer, der dreidimensionale Globus verschwand
und es erschien dreidimensional und freischwebend
im Raum das Wort:

"BLOGEINTRAG"


*Gewidmet In Gedenken an Robert Gernhardt

7.11.06

Textblocks Tod

Sprichtext, ein gut gekleideter Herr mittleren Alters, schlank und eher zierlich gebaut, geht durch ein reich verziertes aber seltsames Portal auf den mächtigen, tiefstimmigen Hausherren Textblock zu.

Textblock: Seid willkommen, Bote seiner Majestät. ich kann es kaum erwarten, die spruchreife Nachricht seiner Hoheit entgegenzunehmen. Also, Ihr Sprichwort.

Sprichtext: Seine Majestät, der Verfasser dieser Worte, befindet sich zur Zeit im Wortstand und befasst sich mit der Blütensprache. Seine Hoheit meint, Ihre Anwesenheit könne bei der Arbeit von Nutzen sein, deshalb schickt er mich, um Ihnen dieses Fragezeichen darzureichen und zu gewähren.

Textblock: erregt Oh, eine beäußererregende Grafschaft, äh Botschaft. Wirklich, sehr wirksam! Ich werde sofort reagieren. Ich werde meine Zeigefinger beauftragen, sämtliche Zeilen zusammen zu rufen. Wir werden Silben erzeugen, Absatz für Absatz.

Sprichtext: Erlauben Sie mir Sie mäßigen und Ihnen sagen zu müssen, dass im Wortstand momentan die Sprache regiert.

Textblock: Beim Wort, nein! Aber ich habe beizeiten noch mit seiner Hoheit...

Sprichtext: unterbricht ihn Aus diesem Grund hat seine Majestät befohlen, sämtliche Spitzfindigkeiten der Sprache zu überlassen, alles Weitere regelt die Wortwahl.

Textblock: entsetzt Aber..., das ist der sichere Tod!

Sprichtext: Sie wissen, was zu tun ist, Textblock. Bis auf Weiteres keinen neuen Absatz mehr, es sei denn auf mehrdeutigen Verweis. Ich spreche mit Ihnen. Sollten Sie dennoch einen Anspruch erwägen, muss ich leider einen Wortstoß erwägen.

Textblock: verzweifelt, aufgelöst
Ich verspreche mich... Wiederspreche nicht!
Ich werde entsprechen und entsprechenden Absatz beenden. Bedanken für die Botschaft, die Grafschaft und die Wahrheit. Als Entsprechung der Torheit ein entsprechendes Töchterchen oder eine ansprechende, wiederwählbare Masse, eine Grimasse wird modelliert, im Ausflocken begriffen, sinn- und fernentkert. Das letzte Wort?
Stöhnen!!!

sinkt nieder

31.10.06

Hilfe bei der Glosse

Es rät: Ihr Berg für alle Fälle
(am Fuße bis 18 Uhr 30 geöffnet)

Ein geschmeidiges Bahnbein.
Besonders in Glühkurven unerlässlich.

Endlich Ihre eigene Impfschwinge!
Ihre Lieben werden es Ihnen danken.

Für jeden Wandbehang
den passenden Saalbetrachter (sieht sofort alles),
auf Wunsch auch mit Empfangsschweinen.

Schnalzsperre?
Die nächste Zwangsstudie kommt bestimmt,
deshalb: Sicher gehen, mit deutlichem Randfang!

Denn was wäre ein Spaßgemach
ohne den richtigen Saftkamerad?

Technorati Profile

29.10.06

Bei einer Landsuppe

Gast: Bitte eine Landsuppe, ironisch der Spaß dringt langsam tiefer.

Betreuer: Oh, haben Sie keine Erfolgskurve erzielt?

Gast: Nein, das waren Kletterwanzen, und ich möchte mir nicht noch mein Hemd versauen.

Betreuer: Nur die Ruhe, wir werden gleich Ihr Paradigma verschieben. Dann geht es Ihnen wieder viel besser.

Gast: glub Oh, da haben Sie aber was gemacht, Schwester. Woher die leichten Schuhe?

Betreuer: Aus Ihrem Unterbewussten, nur positive Empfindungen.

Sitzgruppe: Ich hätte nie gedacht, dass mich das so teuer zu stehen kommt.

Einer der Presseleute: Heh! Was machen Sie denn da, wer hat denn da eben gesprochen?

Betreuer: So, die Landsuppe!

Gast: Mmh, das riecht aber lecker. Wissen Sie, eigentlich bin ich ja recht zufrieden mit Ihrer Ära. Manchmal wünsche ich mir ja schon, es sollte alles so bleiben, aber dann wäre es ja vorbei. Aber zum Glück bleibt ja doch alles beim Alten. Wirklich köstlich, Ihre Landsuppe.

Der Heiz

Ein Heiz entdeckt die Dunkelheit
wer traurig rennt verkrampft
der Heiz indes verdampft

Essen im Text

Moderator: Guten Abend verehrte Zuschauer. Die heutige Ausgabe unseres beliebten Verbrauchermagazins Essen im Test findet in der Münchener Südlandhalle statt. Auch heute werden wir uns wieder mit Weichtieren in Lebensmitteln befassen, und wieder wird unser Team die Sendung mit einer spannenden Diskussion eröffnen. Thema heute: Weichtiersalate. Meine erste Frage richte ich an Herrn Doktor Veith Klob, der am Zentralinstitut für Ernährungs- und Lebensmittelforschung in München arbeitet. Herr Dr. Klob, aus einer im September vorgenommenen Verbraucherbefragung geht hervor, dass 62% der Befragten noch nie Weichtiere zu sich genommen haben wollen, in welcher Form auch immer. Trotzdem sind die Einlagen der Weichtierindustrie an den Lebensmittel-Absatzmärkten im letzten Quartal überproportional gestiegen. Sie, Herr Dr. Klob, vertreten die Firmenunion mit dem größten Marktanteil, die Zoosoft-Gruppe. Die Union Zoosoft kooperiert auch mit der Mehrheit an Ausschüssen, die in der Lebensmittelindustrie investorisch vertreten sind.

Dr. Klob: leise und sachlich Ja, richtig.

Frau Dr. Stelzer ungedultig Ja, und?

Dr. Klob Bitte?

Frau Dr. Stelzer sieht den Moderator an. Sie wollten die Diskussion doch mit einer Frage eröffnen.

Dr. Klob ist plötzlich dick und hat rote Augen
Nun, ich könnte zumindest nicht behaupten, dass Sie mich irgendwie angegriffen hätten.

Frau Dr. Stelzer sitzt in ihrem Labor und hat etwas in der Hand

Ich kann nicht sehen, was es ist, aber ich habe das Gefühl, ich weiß es. Ich sitze neben ihr an dem langen Labortisch und muss an einem Computer seltsame aber einfache Bilderrätsel lösen. Frau Dr. Stelzer sieht von ihrer Arbeit auf.

Frau Dr. Stelzer: Sie wollten doch eine Frage stellen.

Ich bemerke, dass ich mich in ihrem Labor gar nicht auskenne. Es ist mir peinlich. Auch die Computerrätsel sind mir peinlich, weil ich nicht weiß, warum ich sie überhaupt mache. Ich will wieder in meine Abteilung zurück und sage Frau Dr. Stelzer, dass ich das mit dem Moderator und der Ratgebersendung nur geträumt habe, um sie zum Lachen zu bringen.

Sie lächelt mich an und gibt mir das, was sie in der Hand hält.